Die Sonne strahlt mit den Kinder-gesichtern um die Wette, Gesichter von Kindern, 37 Kindern, die nach langer Vorbereitungszeit am Samstag, 9. Mai 2026, die heilige Erstkommunion empfangen.
von Piroska Kainrath
Fotos:
Katharina Votava, Bernhard Rummich
Es ist Samstag, der 9. Mai 2026,
wir befinden uns in der Pfarrkirche
St. Anna der Pfarre Heilige Mutter Teresa.
Die Küche im Pfarrheim ist voll mit liebevoll hergerichteten Speisen. Die Kühlschränke gehen über von Getränken. Der Pfarrsaal ist überfüllt und es ist sehr laut. Aufgeregte Kinder in weißen Alben, nervöse Eltern und ein gut eingespieltes Team eilen zwischen den Kindern umher.
WAS IST LOS???
Die Pfarre Heilige Mutter Teresa, Teilgemeinde Baumgarten feiert ERSTKOMMUNION!
Doch zurück zum Anfang:
Seit dem 19.10.2025 trafen sich regelmäßig, an jedem Mittwoch, 37 Kinder zur Vorbereitung auf die heilige Erstkommunion.
Heuer ein ganz besonderer Jahrgang. So viele Kinder hatten wir schon lange nicht.
Die Stunden begannen immer gemeinsam im Pfarrsaal, ehe wir uns in 4 Gruppen aufteilten und in der Kleingruppe das jeweilige Thema vertieften, bastelten und Lieder sangen.
An jedem 3. Sonntag im Monat wurde Erstkommunionvor-bereitungsmesse gefeiert, wo auch einmal gleich vier Kinder getauft wurden. Ein wunderschönes Erlebnis, das dann bei einer feinen Agape im Pfarrsaal weiter gefeiert wurde.
Am 29.4. fand dann in der Kirche das Fest der Versöhnung satt:
Die Erstbeichte
Dazu standen uns vier Priester zur Verfügung:
Pfarrer Pawel Marniak, Pfarrvikar Wolfgang Unterberger, Kaplan Moses Mgimiloko und unser ehemaliger Kaplan Markus Muth.
Aufgeregt ging man auch hier in die jeweiligen Kleingruppen um bis zum Beichtgespräch zu spielen, nachzudenken und sich vorzubereiten.
Manches Kind ging mit mulmigem Gefühl zum jeweiligen Priester, um dann umso strahlender wieder zurückzukommen. Abgerundet wurde dieses tolle Erlebnis mit Saft und Schwedenbomben und, als Zeichen dafür, wie leicht man sich nach einem Versöhnungsgespräch mit Jesus fühlt, bekam jedes Kind noch einen Luftballon mit nach Hause.
Am Freitag vor der Erstkommunion fand die Generalprobe statt. Somit wusste jedes Kind, wo es am nächsten Tag sitzen würde, wie diese besondere Messe ablaufen wird, und konnte beruhigt, aber doch auch aufgeregt nach Hause gehen.
Endlich Samstag, 9. Mai 2026
Ab 9:15 Uhr kamen regelmäßig Kinder mit ihren Begleitpersonen ins Pfarrheim. Die vorbereitete Albe wurde angezogen, dazwischen wuselten die Damen vom Agapenteam zwischen Küche, Garten und Pfarrsaal umher, um alles schön vorzubereiten.
Pünktlich um 9:50 Uhr kamen unser Pfarrer und die Ministranten ins Pfarrheim, um die Kinder abzuholen und in die Kirche, zur heiligen Anna, zu begleiten. Mit viel Glockengeläut und vollem Orgelklang zogen wir feierlich in die Kirche ein. Diese war, wie man so schön sagt „g’steckt voll!“
Der Altar war zu einem Schiff umgebaut worden.
Wir lernten, dass wir uns auf Jesus als unseren Steuermann immer verlassen können: gemäß der Liedzeile: „und wird mein Leben stürmisch, muss ich nicht untergehn…“
Ist doch ein geniales Gefühl, zu wissen, dass Jesus immer bei uns ist und wir uns in jeder Situation auf ihn verlassen können!
In die Predigt wurde dann auch jedes Erstkommunionskind mit eingebunden. Genauso durfte auch jedes Kind eine Fürbitte lesen. Die Nervosität hielt sich mit so viel Abwechslung in Grenzen und schon war der große Augenblick gekommen. Für mich immer ein sehr berührender Moment.
Zum Abschluss dieser wahrlich himmlischen Messe bekam jedes Kind zur Erinnerung von Pfarrer Pawel Marniak ein Kreuz geschenkt.
Überglücklich zogen dann alle Kinder und Gäste hinauf in die Felbigergasse ins Pfarrheim, wo zuerst ein Gruppenfoto mit allen Kindern und dem Erstkommunions-Team gemacht wurde. Im Anschluss daran stießen wir mit Kindersekt an und gratulierten den Kindern.
Bei der Agape - wetterbedingt konnten wir im Garten feiern - wurde dann ausgiebig getrunken, gegessen, viel geredet und gelacht.
Vater im Himmel, wir danken dir für die uns anvertrauten Kinder, die tolle Gemeinschaft und dass bei diesem Fest so viel Sonnenschein und Wärme zu spüren war. Lass diese Wärme weiterhin in den Kinderherzen spürbar bleiben.



































































