313.


Auch heuer machten sich wieder zahlreiche (Ober-)Baumgartner Pilgerinnen und Pilger auf den Weg nach Mariabrunn zur Gnadenmutter. Bereits zum 313. Mal wurde damit das Gelöbnis eingelöst.

von Katrin Lagler
Fotos: Manfred Kainrath



 

 

 

 

Im Jahr 1713 suchte die Pest Baumgarten heim, das damals aus 44 Häusern bestand. Trotz der schweren Zeit waren lediglich vier Todesfälle zu beklagen. Aus Dankbarkeit gelobten die Baumgartnerinnen und Baumgartner, jedes Jahr zur Gnadenmutter von Mariabrunn zu pilgern.

 

Traditionell begann die Wallfahrt mit einer Messe in der Kirche St. Anna. Bei sonnigem Wetter führte der Weg anschließend entlang des Wienflusses bis nach Mariabrunn. Rund 70 Personen – darunter auch viele Kinder mit Rollern und Fahrrädern – machten sich gemeinsam auf den Weg. Beim Abgang zum Wienfluss schlossen sich weitere Pfarrmitglieder aus Oberbaumgarten an.

 

 

 

 

Im Ferdinand-Wolf-Park wurde eine kurze Pause eingelegt: Für Verpflegung war gesorgt, ein Gruppenfoto durfte nicht fehlen, und für die Kinder gab es eine Bastelstation, bei der sie bunte Fahnen gestalten konnten. Auch hier stießen noch weitere Pilgerinnen und Pilger zur Gruppe dazu.

 

 

Mit leichter Verspätung setzte die Gemeinschaft ihren Weg fort und erreichte schließlich die Kirche Mariabrunn. Nach einer gemeinsamen Andacht wurden die Teilnehmenden am Grillstand versorgt. Speis und Trank waren reichlich vorhanden, und bei strahlendem Sonnenschein klang der Tag in geselliger Atmosphäre im Pfarrgarten aus.