Denkanstoß zum Februar

von Pfarrer Pawel Marniak



„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)

 

Liebe Pfarrgemeinde,

Jesus meint damit auch uns hier vor Ort – in der Pfarre, am Arbeitsplatz, in der Familie und im Freundeskreis. Frieden stiften beginnt ganz klein: ein freundliches Wort, ein Anruf, eine Entschuldigung. Wir wissen alle, wie schnell ein Streit entsteht – und wie gut es tut, wenn jemand den ersten Schritt auf den anderen geht. Wenn wir in unserem Alltag ein bisschen mehr Verständnis und ein bisschen weniger Härte zeigen, dann wird Gottes Nähe unter uns sichtbar. Die kommende Fastenzeit kann uns dabei helfen: Vielleicht verzichten wir nicht nur auf Süßes, sondern auch auf harte Worte – und schenken dafür öfter ein Lächeln oder ein aufmerksames Zuhören. So können wir als Gemeinde ein Ort sein, an dem Menschen aufatmen und neue Hoffnung schöpfen.

Im Gebet verbunden, Pfarrer Pawel Marniak