F-I-R-M-U-N-G


Zu Beginn der Firmvorbereitung stand ein gemeinsames Wochenende aller Firmlinge auf dem Programm.

 

von Florian Harg
Fotos: Samuel Faya



 

Nicht einmal ein Monat, nachdem die heurige Firmvorbereitung in unserer Pfarre mit der ersten Jugendmesse am 9. November 2025 in der St.-Anna-Kirche ihren Auftakt nahm, fand bereits ihr erstes Highlight statt. 20 Firmkandidat*innen und 15 Begleiter*innen, unter ihnen unser Pfarrer Pawel, machten sich ins spätherbstliche Eggenburg (NÖ) auf, um dort im „K-Haus“ das erste Firmwochenende miteinander zu erleben.

 

Den Beginn machte die obligatorische Willkommenseinheit, in der das Haus nebst der Gepflogenheiten vorgestellt wurden und wir uns einander in einer Art „Speed-dating“ besser kennenlernten. Anschließend gab es das gemeinsame Mittagessen, das von unserer mitgebrachten Köchin Zofia bereitet wurde. Nach einer Mittagspause teilten sich die Firmlinge in vier Gruppen auf, um auf verschiedene Weise die heilige Messe – mustergültig! – vorzubereiten. Während die einen das Ministrieren übten, arrangierten die anderen eine kurze szenische Darstellung. Der Chor studierte die rhythmischen Gesänge ein und wieder andere bastelten eine kleine Erinnerung für die Teilnehmer. Die heilige Messe fand in der Hauskapelle statt. 

Zwischen dieser und dem Abendessen war wieder Freizeit angesagt, die zum Spielen, „Chillen“ oder Lernen genutzt wurde. Wie bereits Tradition, wurde am Abend mittels der fleißigen Hände des Teams die sogenannte „Pray-station“, ein Stationenbetrieb, aufgebaut, die den Firmlingen in stimmungsvollem Rahmen verschiedene Formen der Spiritualität und des Gebetes durch praktisches Ausüben näherbrachte. Für die einen mit einer Nachtwanderung durch das kalte und dunkle Eggenburg, klang für die anderen der Abend in geselliger Runde im Jugendhaus aus.

 

Bereits um 8.30 Uhr hieß es am Sonntagmorgen aufzustehen, denn für eine halbe Stunde später war ein feines Frühstück gerichtet, das uns für den anschließenden Stationenbetrieb „F-I-R-M-U-N-G“ stärkte, bei welchem sich unter anderem mit dem heiligen Geist, den Namenspatronen und dem Sakrament der heiligen Firmung an sich beschäftigt wurde. In der darauffolgenden Freizeit mussten bereits die Koffer gepackt werden, da wir nach dem gemeinsamen Mittagessen, wo wir uns auch bei unserer Köchin mit frenetischem Applaus und einer kleinen Aufmerksamkeit bedankten, zum Bahnhof aufbrachen, um den Zug ins verschneite Wien zu erwischen. Gegen 15.30 Uhr kam die Gruppe am Bahnhof Heiligenstadt an; so gingen zwei ereignisreiche und gemeinschaftsstiftende Tage zu Ende.