Die Kindermesse und Vorstellung der Erstkommunionskinder im November war wieder einmal etwas ganz besonderes.
von Veronika Votava
Fotos: Piroska Kainrath,
Manfred Kainrath
Warum ist diese Messe so besonders? Nun ja es kommen besonders viele Kinder, besonders viele Singvögel, sie ist besonders schön gestaltet, und ein ganz besonderer Heiliger hat sich persönlich vorgestellt... aber der Reihe nach:
Am 16. November wurde die 3. Kindermesse des Arbeitsjahres gefeiert, in der die Kinder, die sich heuer auf die Erstkommunion vorbereiten, vorgestellt wurden. 37 an der Zahl, eine beeindruckend große Gruppe. Aber nicht nur die Erstkommunionkinder nahmen auf den Kinderbänken ganz vorne Platz, auch einige andere Kinder feierten gerne mit. Die große Singvögel-Schar übernahm wie immer die die musikalische Gestaltung. Es ist einfach sehr fein, wenn Kinder in vielfältiger und kindgerechter Weise eingebunden sind.
Das Erstkommunion-Team überlegte sich etwas Naheliegendes aber doch Außergewöhnliches als Kernbotschaft und Inhalt. Das Haus, das auf Fels gebaut ist, bleibt bestehen; Gott hat uns als lebendige Steine ausgewählt um seine Kirche aufzubauen. Ein Spielhaus, das zuerst auf festem Grund steht und von Sturm und Regen aus der Gießkanne bedroht wird, bleibt unbeschadet. Dann steht das Haus auf einem kleinen Sandhaufen und der Sturm mit Tüchern dargestellt und der Regen aus der Gießkanne bringen es mit einem lautem Krach zu Fall. Alle Kinder schauen gebannt nach vorne, auf das was da vor dem Altar passiert. Und dann kommt noch ein „König“, der eine Kirche trägt, nach vorne und beantwortet einige Fragen. Es ist der Heilige Leopold, gespielt von einem Ministrantenleiter. Er erzählt aus seinem Leben: er hat sich für Frieden eingesetzt, hat lieber verhandelt als zur Waffe gegriffen, sich gut um die Menschen gekümmert hat, fest an Gott geglaubt und viele Klöster gegründet hat. Er ist der Schutzpatron von Wien und Niederösterreich und kann ein „Leuchtturm“, ein Vorbild für uns sein. Das Gespräch war äußerst liebevoll vorbereitet und gut gespielt. Wo trifft man schon einen Heiligen, der aus seinem Leben erzählt?
Und damit die Kinder auch wirklich verstehen, dass sie die Bausteine unserer Gemeinschaft sind, bringen sie am Ende der Predigt einen Stein (in Papierform) mit ihrem Namen (EK-Kinder) oder einfach so einen Stein nach vorne und bilden einen langen Weg. Denn wir sind alle gemeinsam auf dem Weg zu einem tieferen Glauben und einer guten Welt, die wir aufbauen können. Herzlichen Dank an das gesamte Team für so eine besonders wohlüberlegte und sensibel durchgeführte Gestaltung!
Danach konnten wir uns alle bei einer reichhaltigen Agape stärken und mit köstlichen Punsch aufwärmen. Die Agape war gut besucht, es gab wieder eine Bastelstation, pikante und süße Speisen und viele gute Gespräche und Begegnungen sowie Spielzeit im Garten für die Kinder. Herzlichen Dank an das Team und alle, die etwas zur Agape beigesteuert haben! So spüren und genießen wir die Gemeinschaft auch nach der feierlichen Messe.















