Neues und Altes

Alles neu macht der Mai! – Oder, in diesem Fall, der September. In der Jungschar Baumgarten steht ein Wechsel in der Leitung an: Eva Grundschober, welche die letzten 3 Jahre zusammen mit Florian Csizmazia unsere Jungschar geleitet hat, legte ihr Amt mit 31. August 2013 ab. Seit dem 1. September steht Dominik Theiner, bekannt nicht nur aus Jungscharkreisen, zusammen mit Florian an der Spitze der Jungscharhierarchie. 

Unsere Redakteurin Julia Stadler hat sich mit Dominik getroffen und ihm diesbezüglich ein paar Fragen zu seiner Person, seiner neuen Position und der Jungschararbeit gesamt gestellt. Hier seine interessanten Antworten

Zuerst einmal zu deiner Person: Du hast gerade maturiert und deinen Zivildienst abgeschlossen, was möchtest du in deinem Zivilleben gerne weiter machen? Studium, Arbeit ...?

Ich habe mich auf der TU (Technische Universität Wien) mal für Technische Physik inskribiert, aber meine Traumkarriere beim Film ist noch nicht abgehakt. Ich seh das so, mich interessieren Naturwissenschaften und ich kann damit sicher einen guten Job finden und Geld verdienen, andererseits ist Film meine Leidenschaft – nur findet man damit vermutlich nicht sofort einen guten lukrativen Job – es sind einfach zwei Schienen, die ich gerne irgendwie vereinen möchte. Wie, das wird sich noch zeigen!


Dominik, du bist ja quasi in dieser Pfarre großgeworden. Welche drei Worte fallen dir als erstes ein, wenn du an unsere Pfarre denkst? 

Freunde, Freizeit, Jungschar/Jugend/ Minis/Chor


Was war das schönste und das schlimmste Erlebnis in deiner Jungscharlaufbahn?

Ich erinnere mich an mein erstes Winterlager, wo mir sogar ziemlich kalt war, was aber wohl eher wegen dem Heimweh war. Ich weiß noch, ich wollte nachhause, der Gedanke „ihr lassts mich ja erfrieren und verhungern“ ließ mich nicht mehr los. Ich kann mich erinnern, die Spagetti verweigert zu haben und stattdessen Brot gegessen zu haben, und ich wollte nur in Ruhe gelassen werden. Warum ich dann trotzdem noch mal auf Lager gefahren bin? Naja, das Winterlager ist irgendwie ein ganz anderes Feeling und ich habs nicht in Zusammenhang gebracht mit Sommerlagern, und ich glaub es war ja nur dieser eine Abend schrecklich, der Rest des Lagers hat mir eh wieder gefallen.

Am schönsten? Eigentlich hat jedes Lager sonst seine eigenen positiven Dinge mit sich gebracht.


Wo warst du bisher tätig und hast mitgemischt, und seit wann?

Nach der Erstkommunion mit 8 Jahren kam ich zu den Minis und zur Jungschar, dann kam Jugend, der GOoD-News-Chor, dann wurde ich Jungscharleiter, und ab und zu bin ich auch beim Christbaum Aufstellen oder andren organisatorischen Sachen dabei, wo man ein paar Hände mehr gut gebrauchen kann. 


Weißt du noch, warum du in deine erste Jungscharstunde gegangen bist, und wie du sie erlebt hast? Hättest du dir damals gedacht, einmal selbst das „Beil der Verantwortung“, wie deine Vorgängerin Eva so schön formuliert hat (was hat es eigentlich damit auf sich?), zu übernehmen?

Also das Beil der Verantwortung ist tatsächlich ein Beil, das einmal auf einem Lager gefunden wurde und durchaus zu den Dingen zählt, die nichts auf einem Lager zu suchen haben. Eva hat es gefunden und seitdem ist es das Beil der Verantwortung, das mir auf dem letzten Lager hochoffiziell übergeben wurde.

In der letzten Erstkommunionsstunde dachte ich mir, schade, dass es aus ist, es war eigentlich sehr lustig, und dann haben mir meine Eltern gesagt, dass es weitergeht mit Jungschar- und Ministunden und das war‘s dann. An die erste Stunde selbst erinnere ich mich nicht mehr, ich weiß aber durchaus, dass ich mir schon früh eigentlich Gedanken darüber gemacht habe, einmal selbst Leiter zu werden. Das kommt irgendwie automatisch.


Warum tut man sich das als Jugendlicher und junger Erwachsener an, so viel Zeit und Verantwortung für ein Ehrenamt herzugeben? Noch dazu, wo der Dank dabei oft unter den Tisch fällt und vieles als selbstverständlich gesehen wird? Was „gibt“ dir das? 

Naja, der erste Schritt in der Überlegung, in die Leiterrunde zu kommen, ist, dass man weiter auf Lager fahren will. Man findet die Leiter voll cool und will unbedingt auch dazugehören weil es so lustig aussieht. Darüber hinaus ist es für mich ganz besonders toll, dass man sich von der kreativen Seite her ausleben kann und viel mit Kindern überlegen kann, die Arbeit mit Kindern war immer etwas irrsinnig Schönes für mich. Dass ich dafür nicht bezahlt werde oder ich nicht ständig höre wie toll ich bin, weil ich sowas mache, ist mir eigentlich nicht wichtig, ich mach‘s ja nicht, weil ich „besser dastehn“ will als andere oder aus finanziellen Gründen, sondern einfach, weil‘s mir Spaß macht und ich gern meine Freizeit dafür „opfere“.


Wenn man die anderen Jungscharleiter fragt, was ihnen als erstes zu dir einfällt, kommen Kommentare wie „lange Bärte, verrückte alte Leute, ist sich für nix zu blöd, einer der motiviertesten in einem motivierten Leiterteam, eh leiwand, mitreißend ...“ – was sagst du dazu, außer, dass du dich gern verkleidest? 

Ja gut, das Schauspielerische war immer schon recht lustig zum Ausleben, und ein gewisses Maß an Motivation gehört natürlich auch dazu, und ja, wenn man eben die Chance hat, die oben genannten Dinge zu vereinen, ist man natürlich noch motivierter, und man versucht sich natürlich positiv einzubringen. Und wenn man damit andere mitreißt, schadet das ja nicht, schon gar nicht als Verantwortlicher. ;) 


Wenn man weiter herumfragt in Jungscharkreisen hört man Sachen wie, dass du dich gern und gut immer für Dinge und andere Menschen einsetzt, dass du es ernst meinst und dir die nötige Zeit für die Aufgabe nimmst – stimmen diese Aussagen deiner Meinung nach?

Ich versuche einfach, zu tun, was zu tun ist. Es gibt sicher auch Leute, denen es reichen würde, einmal im Jahr bei einem Event mitzumachen, aber für mich ist das irgendwie nicht ganz vollkommen. Vielleicht mach ich dadurch manchmal ein bisschen mehr als andere, aber das ist schon gut so. Ich finde, wenn man es ernst nehmen will, gehört ein gewisses Maß an Zeit auch dazu.


Ich habe auch deinen Kollegen Florian und deine Vorgängerin Eva gefragt, was sie von dir halten, und nur Positives gehört. Florian freut sich schon auf eine gute Zusammenarbeit, findet dass du organisatorisch toll drauf bist und Eva geht sogar so weit, dass sie meint, dass der Jungschar Baumgarten gar nichts Besseres hätte passieren können. Was sagst du zu diesen doch sehr großen Erwartungen, die in dich gesetzt werden? 

(lacht) Ja, ich bin recht gespannt, was das Dasein als Verantwortlicher noch alles mit sich bringt, das kann ich noch nicht ganz einschätzen, um ehrlich zu sein, aber ich freu mich, dass ich jetzt doch irgendwie die „Macht“ habe, Veränderungen durchzusetzen oder sowas. Ich bin mir der großen Erwartungen bewusst, das gehört irgendwie auch dazu, ich find‘s toll, da ich mich so selbst vor große Herausforderungen stellen kann. Bisher habe ich schon das Gefühl, dass sich das immer von selbst ergibt, man wächst quasi schon früh in die Aufgabe rein denn man weiß einfach irgendwann, dass man sehr wahrscheinlich Verantwortlicher werden wird und man es sich auch gut vorstellen kann.


Was sind eigentlich die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Jungscharverantwortlichen? Wie unterscheidet sich deine neue Aufgabe zum „normalen“ Leiterdasein?

Wie gesagt, 100%ig kann ich das noch nicht beantworten, aber am Lager zum Beispiel war der Unterschied kaum spürbar, weil man am Lager selbst eh alles schon vorbereitet hat, da geht’s eher um organisatorische Sachen, wie, was zu tun ist, wenn Verletzungen passieren oder wenn die Hausvermieter was möchten oder die Koordination mit den Köchen. Das ist natürlich ungewohnt, dass man sich da dann selbst drum kümmern muss. Und unter dem Jahr muss man die Sitzungen vorbereiten, das Lager durchplanen, und bei jeder Aktion hat man halt immer im Hinterkopf dass man verantwortlich für das Event ist und die Ansprechperson für die Pfarre etc., man erlebt dann diese Aktionen etc. schon irgendwie anders. Also ich würde sagen, die Pflichten sind, einfach größere Entscheidungen treffen zu müssen, die zwar vorher besprochen werden mit der Leiterrunde, aber die Verantwortung liegt dann doch beim Flo und bei mir. Dass einfach wir als Verantwortliche nicht nur die Ansprechperson sind, sondern auch wenn was schief geht etc., dafür grade stehen müssen. Unsere Pflicht ist es auch, dafür zu sorgen, dass die Jungschar gut zusammen funktioniert. Allerdings stellen wir uns nicht über die anderen Leiter, es ist nur so, dass wir einfach noch ein paar Zusatzaufgaben haben und vielleicht ein bisschen mehr zu koordinieren haben. Rechte ... hmm bei der Budgetplanung? Also dass wir quasi in vielen Dingen die letzte Entscheidungsgewalt haben. Was natürlich nicht immer nur von Vorteil ist, weil man sich natürlich dann auch mit enttäuschten Leitern etc. abfinden muss, aber ich denke nicht, dass das allzu oft vorkommen wird.


Was bedeutet Jungschar für dich?

In erster Linie die Arbeit mit den Kindern, die Gruppenstunden, Aktionen, das Lager. Ich habe eine immense Freude daran, diese Sachen mit den Kindern zu erleben und zu erarbeiten, und die Zusammenarbeit mit Menschen, die das genauso ehrenamtlich machen wie ich , aber trotzdem gern die Zeit dafür finden, finde ich großartig.


Du warst ja selbst mal ein Jungscharkind. Wie hast du den Übergang vom Kind zum Leiter erlebt, und was war der größte Unterschied?

Als Kind hast du natürlich mehr Freiheiten, weil du ja in einem gewissen Rahmen tun und lassen kannst, was du willst, und als Leiter, naja, da kannst du das zumindest nicht mehr vor den Kindern machen. ;) Nein, Scherz, also ich finde, da es ja in der Jungscharlaufbahn schon ein Jahr Pause gibt, wo man zur Firmung geht, ist der Übergang nicht so fließend. Dadurch sieht man es mehr als zwei verschiedene Abschnitte. Es sind zwei ganz unterschiedliche Sachen in meinen Augen.


Die Jungschar setzt bei ihren Spielen und Zielen voll auf Kooperation statt Konkurrenz und auf Rücksichtnahme statt Recht des Stärkeren. Manche Leute wenden ein, dass die Kinder in einer so „behüteten Umgebung“ nicht aufs wahre Leben vorbereitet würden. Wie siehst du das?

(lacht) Die ewige Frage, die schon am Grundkurs 1000-mal diskutiert wird. Also ich bin sicher kein 100%-Anti-Konkurrenz-Spiele-Vertreter, vielleicht auch, weil ich schon als Kind die Konkurrenzspiele am meisten genossen hab. Wobei ich nicht sagen will, dass Kooperationsspiele weniger Spaß machen. Ich finde, dass wir in der Jungschar nicht immer und überall so einen großen Wert darauf legen müssen, dass jedes Spiel einen aufs Leben vorbereiten muss. Ich denke nicht, dass das die Hauptaufgabe ist. Die Jungschar soll ja auch ein bisschen ein Ruhepol sein und manchmal einfach nur Spaß machen. Konkurrenzkampf hat man im späteren Leben sowieso noch genug. Ich glaube, man kann mit ein bisschen von beidem ein gutes Klima schaffen. 


Es gibt sehr viele Freizeitvereine für Kinder. Warum hast du dich entschieden, eine katholische Organisation zu unterstützen, obwohl die katholische Kirche ja zurzeit in den Medien und der Politik nicht immer ein gutes Image hat? Was unterscheidet die Jungschar eigentlich von einem beliebigen Freizeitverein?

Ich weiß eigentlich gar nicht so genau, was es sonst noch für Vereine gibt, wenn man mal von den Pfadfindern absieht, die ja doch ein bisschen ein anderes Ziel haben als wir in der Jungschar. Ich denke aber der größte Unterschied, den ich auch am meisten schätze, ist der, dass Jungschar als Freizeitverein in einer Pfarre verankert ist und man irgendwie mehr Zusammengehörigkeitsgefühl hat, weil man immer Teil der großen Pfarre und damit auch der katholischen Kirche weltweit ist. 


Immer wieder hört man die Kritik, die Jungschar sei in der Kirche zu wenig präsent. Was würdest du erwidern, wenn man dir das persönlich an den Kopf wirft, und wie würdest du versuchen, das Vorurteil zu ändern? Hast du vor, die Jungschar mehr in Gottesdienste einzubinden und Kooperation mit den anderen Organisationen, wie zum Beispiel der Pfarrcaritas, zu fördern?

Ich habe erst vor kurzem mit meinen Eltern über dieses Thema gesprochen und sie haben mir erzählt, dass es bei ihnen früher so war, dass ein großer Mitgrund dafür, dass sie jeden Sonntag in die Kirche gehen, das Treffen mit ihren Freunden dort war. Das ist meiner Meinung nach jetzt nicht mehr so, ich treffe am Sonntag eher meine älteren Freunde, zum Beispiel im GOoD-News-Chor ... Warum das so ist, kann ich nicht beantworten, ich glaube, das ist einfach auch deswegen, da es für Leute in meinem Alter nur wenige Möglichkeiten gibt, aktiv an der Pfarre teilzunehmen. Ich meine, die Kinder haben Jungschar und Minis, die Firmlinge haben den Jugendkeller, aber wir, also meine Generation und auch die Generation meiner Leiter, fühlen uns glaube ich schon zu alt dafür. Vielleicht ist das Angebot nicht interessant genug für Über-18-Jährige – das wäre eventuell etwas, wo wir ansetzen könnten, zu arbeiten. Es wäre toll, wenn es in Zukunft mehr Möglichkeiten zum Beispiel auch speziell nur für Leiter gäbe, wo wir mal einfach nur plaudern und abhängen können – auf dieser Basis könnte man dann ja auch aufbauen. Dann ergibt sich das mit der Präsenz in Kirche und Pfarre auch irgendwie von selbst, denke ich. 


Gibt es sonst Pläne für die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen der Pfarre, wie z. B. den Ministranten? Du bist ja selbst noch immer ein Mini, und dein kleiner Bruder überlegt auch, Leiter zu werden. Was würdest du sagen, ist der größte Unterschied zwischen den beiden Organisationen, und würdest du sagen, dass hier eher Konkurrenzkampf besteht oder ein gutes Nebeneinander? 

Ich würde sagen, es ist eine friedliche Ignoranz. Also über die DKA haben wir einmal im Jahr etwas mit den Minis zutun, und merken dann meistens, dass die Zusammenarbeit eigentlich nicht ganz so gut klappt, wie es der Fall sein könnte. Es wäre natürlich wünschenswert, das zu verändern, jedoch müssten da auch beide Seiten dann dafür bereit sein. 


In den letzten Jahren hat sich die Jungschar sehr verändert. Was denkst du, wird sich unter deiner Leitung ändern oder verbessern, hast du irgendwelche konkreten Pläne diesbezüglich? 

Natürlich habe ich ein paar Visionen, aber ich muss mich erst einmal in meinen neuen Posten einleben und dann schauen, was machbar ist und geändert werden könnte oder sollte. 


Warum überhaupt sich so intensiv mit Kindern und deren Welt auseinandersetzen, was gefällt dir besonders an der Arbeit mit Kindern?

Kinder haben naturgemäß einen ganz anderen Blick auf die Welt und sehen Dinge ganz anders. Ich finde es ist schon schön, zu sehen, dass man mit den Kindern gemeinsam wächst und von ihnen lernen kann. Also während man zum Beispiel anfangs geplante Stunden machen kann, sieht man später dann, wie sie langsam erwachsen werden, das find ich ziemlich faszinierend. Es ist ein gemeinsames Aufwachsen, die Kinder in der Kinder-Rolle und die Leiter in der Leiter-Rolle.


Was denkst du, wie dich die Kinder sehen – eher als strengen Finger oder mehr als netten Buddy? 

Das kann man, glaube ich, aus der Leiterperspektive fast unmöglich beantworten, aber ich glaub schon, dass ich nicht allzu streng und böse wirke. 


Was ist deine geheime Zutat für den Umgang mit Kollegen und Kindern?

Zauberei schadet nie, aber ansonsten, ohne die Ernsthaftigkeit verlieren zu wollen, dass man auch mal flexibel ist und nicht alles durchsetzen muss und auch eine Portion Nachsicht mitbringt. Dass man mit seinen Kollegen umgeht, wie mit seinen Freunden, da sie ja eigentlich alle deine Freunde sind.


Was ist dein Gefühl: Wie hoch ist ganz allgemein das Vertrauen der Eltern in euch Gruppenleiter und eure Arbeit? 

Das Vertrauen ist von Eltern zu Eltern unterschiedlich, es gibt immer Eltern, die ein bisschen vorsichtiger sind als andere, aber ich denke, wenn man uns gar nicht vertrauen würde, würden sie uns ihre Kindern nicht aufs Lager und in die Stunden schicken. In der Verantwortlichenposition muss man sich vielleicht noch ein Stück mehr über das Vertrauen der Eltern klarwerden. 


In der heutigen Zeit ist es für Kinder ganz normal, stundenlang zuhause vor dem Computer zu sitzen und weniger draußen in der Natur zu unternehmen. Wie denkst du, kann die Jungschar dagegen ankommen und wieso kommen dann doch genug der Kinder immer wieder in die Stunden? 

Also ich glaube, dass einfach die freundschaftlichen Kontakte, die man knüpft und pflegt, in der Jungschar über den Computer siegen. Sonst machen die Kids ja oft auch viele andere sportliche und musikalische Aktivitäten, dort heißt es überall tun, lernen, machen und in der Jungschar dürfen sie einfach mal. Das ist vielleicht eine ganz angenehme Abwechslung, dass nicht alles so streng ist etc. und sie entscheiden sich ja selbst dafür, dass sie kommen. Ich glaub auch, dass das Programm, das wir mit der Jungschar bieten, ansprechend ist und zum Wiederkommen motiviert. 


Wenn du eine Sache in unserer Pfarre ändern könntest, was wäre das? 

Ich glaube, es wäre doch die Kommunikation grundsätzlich unter den verschiedenen Gruppen, die oft nicht so gut funktioniert, was ich bis jetzt so mitgekriegt habe. 


Wenn die Pfarre in 20 Jahren auf deine und Florians Zeit als Pfarrverantwortliche zurückblickt. Was werden die Leute über euch und eure Arbeit sagen? 

Hoffentlich, dass wir die Jungschar nicht in den Ruin getrieben haben. ;) 


Womit könnte man dir eine Freude machen und welches Geschenk würde dich eher verschrecken?

(lacht) Man könnte mich nach Neuseeland schicken! Zu verschrecken bin ich eigentlich nicht so leicht … Aber das wird sich vielleicht noch zeigen. ;)


Was machst du, um abzuschalten von Stress und Arbeit?

Ich lass mir, glaub ich, grundsätzlich nicht so viel Stress machen, aber es ist schon ganz nett, wenn man mal verschnaufen kann und keine anstehenden Termine hat, sondern einfach mal was mit Freunden macht oder ein gutes Buch liest oder ins Kino geht. 


Zum Schluss noch ein paar wichtige Fragen:

Schuhbänder oder Klettverschlüsse? Früher Klettverschlüsse, aber inzwischen komm ich auch mit Schuhbändern ganz gut zurecht.

Burger oder Schokolade? Gar nicht so einfach, aber ich glaub von Burgern könnt ich mehr essen, bei was Süßem brauch ich was Salziges als Kontrast, aber umgekehrt nicht.

Mathematik oder Literatur? Gemeine Frage! Mathe zieh ich zwar Fremdsprachen vor, aber deutschsprachige Literatur mag ich eigentlich sehr gern … Wenn die Frage heißt rechnen oder lesen, dann vermutlich lesen, weil ich mir da mehr aussuchen kann, was ich gern hab.

Fantasie oder Realität? Definitiv Fantasie!

Und, ganz wichtig: Was ist dein Lieblingsunkraut? Am liebsten hab ich eigentlich eine schöne gerade Wiese zum Fußballspielen!


Spaß beiseite – Worauf freust du dich ganz besonders als neuer Jungschar-Pfarrverantwortlicher und welche Erwartungen hast du?

Ich freu mich schon auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Florian und den andren Leitern, und, dass ich selbst vieles dafür tun kann, dass die Jungschar weiterhin so gut funktioniert. Ich möchte einfach meinen Teil dazu beitragen, sehe mich allerdings nicht so großartig hervorgehoben aus der Leiterrunde. Ich hoffe einfach, dass es mir weiterhin so viel Spaß und Freude bereitet wie jetzt auch schon.


Danke, Dominik, für deine Bereitschaft für dieses Interview!